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By Alois Reutterer

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So natürlich für Astronomen der Entstehungsprozeß von Planetensystemen auch sein mag, typisch für das Universum ist er nicht. Ja, die Entstehung eines Sonnensystems wie des unseren ist sogar so untypisch, daß es wohl als einmalig gelten kann. Nach dem heutigen Stand der Forschung darf man ruhig davon ausgehen, daß es in Myriaden von Galaxien wirklich nur ein solches Planetensystem gibt! Andere Voraussetzungen für die Entstehung von Leben, die diskutiert werden, düren zum Teil zu sehr auf irdische Verhältnisse und irdische Organismen bezogen und daher nicht für Leben schlechthin unabdingbar sein, so etwa das Vorhandensein eines Magnetfeldes zur Abschirmung kosmischer Strahlen oder einer Ozonschicht zur Abhaltung harter UV-Strahlen der Sonne.

Der neue Weltmythos ist daher der von einem ganzheitlichen Universum als eine Art „Organismus“, einer Welt als energetischem Prozeß, nicht der einer Maschine. Unser Kosmos ( = „Schatzkästchen“) hat eine geordnete zusammenhängende Struktur. Warum dies so ist, dafür gibt es zwei mögliche Antworten: Entweder diese Ordnung mit ihrer ganzheitlichen Struktur ist notwendig aufgrund ihres Hervorgehens aus der Raumzeit, oder sie ist von einer höheren bewußten Intelligenz geschaffen worden. Gemäß der Hypothese vom „unendlich faulen Schöpfer“ wäre die erste ese aus Gründen der Einfachheit zu bevorzugen.

Evolution wird dadurch zu einem sich selbst regulierenden und damit richtenden Geschehen. Rückkoppelung ist das Ordnungsprinzip der Evolution. Es ermöglicht und bewirkt die Systemkomplexifizierung der Materie. Diese entwickelt sich, sich selbst die Bedingungen für ihre Weiterentwicklung schaffend. Die Annahme einer treibenden Kra, eines »elan vital« ist daher überflüssig. Evolution bedeutet ein Ineinandergreifen von immer komplexer werdenden Regelkreisen. (Diese ese wurde übrigens – die Systemtheorie von heute vorwegnehmend – vom Autor bereits 1963 aufgestellt [vgl.

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