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Die Besinnung bliebe sinnlos, sie entbehrte des ihr gewiese­ nen Wahrheitsraumes, wenn sich nicht seit langem in der Geschichte des Seyns eine ungeheure und schweigsame Verber­ gung des Seyns selbst vollzoge, welche Verbergung nur erst zur Erfahrung und zum Eingestandnis gebracht werden muB durch das Loswerfen der Frage nach der Wahrheit des Seyns. Was jedoch dieser andere Anfang der Seynsgeschichte »be­ deutet«, weiB niemand. Nur dies ist gewiB, daB jede »histori­ sche« Ruckwendung (Christentum) und jeder »technische« Fortgang langst auBerhalb der Bahn moglicher Entscheidungen verlaufen.

S. 39 (Nietzsches Lehre yom Willen zur Macht als Erkenntnis. Freiburger Vorlesung Sommer­ semester 1939. Gesamtausgabe Band 47. Hrsg. v. Eberhard Hanser. Frankfurt am Main 1989, S. ) - »Destruktion« als Vorstufe der Auseinander­ setzung. Vgl. Oberlegungen XI, 24 f. (In: Oberlegungen B. Gesamtausgabe Band 95). \ 71 III Die Philosophie 15. Die Selbstbesinnung der Philosophie aber: Wir bedtirfen des Wissens dartiber, wie die Gegenwart zur Philosophie und ihrer Geschichte sich verhalt. Dieses Wissen bewegt sich trotz seiner Wichtigkeit doch auf einem Randgebiet, das, yom wesentlichen Denken aus ge­ schatzt, ganz seiner eigenen Unwesentlichkeit tiberlassen blei­ ben konnte.

Die Philosophie in der Besinnung auf sich selbst 55 Solches Wissen entfaltet sich als Besinnung der Philosophie auf sich als das Denken des Seyns. Diese Besinnung aber reicht in den Umkreis der Wesensgrundung des Menschen, der seit langem schon in der unergrundlichen Wesensflucht forttreibt, die er sich im Anschein des Fortschritts zur Vollendung seiner Herrschaft immer leichter und fluchtiger macht. Dagegen sinnt die Besinnung auf das Erste: daB der Mensch sich selbst ein unaussetzendes Geheimnis sei, ohne das »Ich« und das »Wir« im geringsten wichtig zu nehmen.

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