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By Thomas Mann

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Amtliches Material zum Massenmord von WINNIZA

Im Auftrage des Reichsministers f#252;r die besetzten Ostgebiete auf Grund urkundlichen Beweismaterials zusammengestellt, bearbeit und herausgegeben.

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Ja, mochte ich diese Meinung auch teilen, — so galt, ich will es noch einmal sagen, mein eigentliches Interesse, meine geheime intellektuelle Parteilichkeit und Neugier doch dem Vertreter des literarischen Geistes und seinem Kunststück, sich vermittelst »wiedergeborener Unbefangenheit« zum theokratischen Demagogen tüchtig zu machen . . Will man mir erlauben, in diesem Zusammenhange auch von jenem Versuch eines Lustspiels in Romanform zu reden, der ›Königliche Hoheit‹ heißt, — und der trotz seines höchst individualistischen Titels zugleich einen Versuch mit dem ›Glück‹, eine — wenn auch nicht eben vorbehaltlose — Versöhnung mit der ›Menschlichkeit‹ darstellte?

Seine Kunst ist die sensationellste Selbstdarstellung und Selbstkritik deutschen Wesens, die sich erdenken läßt, sie ist danach angetan, selbst einem Esel von Ausländer das Deutschtum interessant zu machen, und die leidenschaftliche Beschäftigung mit ihr ist immer zugleich eine leidenschaftliche Beschäftigung mit diesem Deutschtum selbst, das sie kritischdekorativ verherrlicht. Sie wäre das an und für sich, aber wie sehr wird sie es erst sein, wenn sie sich von einer Kritik leiten läßt, die, während sie der Kunst Wagners zu gelten scheint, in Wahrheit dem Deutschtum im allgemeinen gilt, wenn auch nicht immer so unmittelbar ausgesprochenerweise wie in jener herrlichen Analyse des Meistersinger-Vorspiels zu Anfang des Achten Hauptstücks von ›Jenseits von Gut und Böse‹.

Der Redende darf das ›Einerseits‹ einer Sache mit desto entschiedenerem Nachdruck verfechten, je sicherer er unterdessen im stillen des ›Andererseits‹ bleibt. . dennoch ist die Erziehung durch Nietzsche sowenig eine eigentlich und einwandfrei deutsche Erziehung, wie die durch Schopenhauer und Wagner. Ich bitte, an ein Wort, einen Vers Stefan George's anknüpfen zu dürfen, die Klage, womit er das herrliche Nietzsche-Poem im ›Siebenten Ring‹ beschließt. « ruft er aus — und zitiert damit, wie man weiß oder auch nicht weiß, ein Wort seines Helden selbst, aus der späten Vorrede zur ›Geburt der Tragödie‹ wo jenem Ausruf die Erläuterung hinzugefügt ist: »Wie schade, daß ich, was ich damals zu sagen hatte, nicht als Dichter zu sagen wagte: ich hätte es vielleicht gekonnt!

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