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By Goff J.L.

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Eine neue christliche Gesellschaft entsteht. 3. Soziale Folgen Wandernde, Reisende, Fahrende Nach der Mitte des 11. Jahrhunderts begnügt sich das christliche Volk nicht damit, am Ort zu bleiben. Es regt sich. Trotz des starken Drucks, der die mittelalterlichen Menschen seßhaft machen will – Zwang der Feudalherrn, die eine unentbehrliche Arbeitskraft zurückhalten wollen, religiöse Traditionen, die dem Umherirren, der Zerstreuung und jeder irdischen Ortsveränderung, die den Menschen davon ablenken, seine wahre Heimat im Himmel zu suchen, feindlich gesinnt sind – treibt die einfache demographische Ausdehnung eine wachsende Menge Einzelpersonen und Gruppen aus ihrem Heimatland und ihren 40 Lebensbedingungen.

Damals kommt wohl auch in einigen Gegenden der Brauch auf, zu Epiphanie in den Dreikönigsfladen eine Bohne (faba), Symbol der Fruchtbarkeit, einzubacken. Die höheren Erträge, die durch die Verbreitung der Dreifelderwirtschaft erzielt werden, erlauben auch, den Anteil der Kornfelder zugunsten gewisser Spezialitäten wie Färbereipflanzen (Krapp und Färberwaid) und vor allem Wein zu verkleinern. Im Falle des oben erwähnten Grafen Bonifazio von Canossa 30 begünstigen die Ansiedlerverträge der mansionarii vor allem den Weinbau.

Das Siegel von Trier von 1221, dessen Bild auf das Jahr 1113 zurückgeht, zeigt bereits diese Definition der Stadt durch Mauer und Tor. Die Mauer, die die Schätze der Stadt, diesen Ort der Anhäufung, der Goldhortung, diesen Stapelplatz beschützt – und das Tor, das, mehr als Öffnung oder Durchgang, »der Berührungspunkt zweier Welten ist«, des Äußeren und Inneren, der Stadt und des Landes. Man kann in der Tat diese beiden Welten, deren Wachstum parallel läuft, nicht trennen: die »Stadtrevolution« wirkt ihrerseits auf die ländliche Umgebung zurück.

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