Download Palliative Care: Handbuch für Pflege und Begleitung by Susanne Kränzle, Ulrike Schmid, Christa Seeger PDF

By Susanne Kränzle, Ulrike Schmid, Christa Seeger

Sterben ist ein Teil des Lebens – oft jedoch eine der schwersten Phasen. Menschen dabei zu begleiten, stellt Pflegende und Angehörige vor viele Fragen. In dem Handbuch werden alle wesentlichen Aspekte der Pflege und Begleitung Sterbender behandelt: Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation, testomony, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, sterbende Kinder, Selbstpflege. Die 4. Auflage wurde um die Themen Salutogenese und Aids ergänzt. Außerdem geben die kompetenten Autorinnen viele Tipps für die Praxis sowie wichtige Adressen und Musterschreiben.

Show description

Read Online or Download Palliative Care: Handbuch für Pflege und Begleitung PDF

Similar german_2 books

Versteckt: Jüdische Kinder Im Nationalsozialistischen Deutschland Und Ihr Leben Danach: Interpretationen Biographischer Interviews

KurzbeschreibungEin bislang kaum beachtetes Kapitel der Judenverfolgung ist das Überleben versteckter jüdischer Kinder in Deutschland. Birgit Schreiber interviewte 17 jüdische Männer und Frauen, die als Kinder von nichtjüdischen Deutschen versteckt und gerettet wurden, und stellt in einer einfühlsamen sozialwissenschaftlichen examine fünf dieser Biographien vor.

Amtliches Material zum Massenmord von WINNIZA

Im Auftrage des Reichsministers f#252;r die besetzten Ostgebiete auf Grund urkundlichen Beweismaterials zusammengestellt, bearbeit und herausgegeben.

Additional resources for Palliative Care: Handbuch für Pflege und Begleitung

Example text

Unsichere Todeszeichen Aufgrund des unter Umständen temporären Funktionsausfalls einzelner Organe oder Organsysteme kann es zu Zuständen kommen, die mit dem Begriff »Tod« in Verbindung gebracht werden, obwohl eine Reversibilität vorliegen kann. Solche Beobachtungen fasst man als unsichere Todeszeichen zusammen. Sie können ein Hinweis auf einen weit fortgeschrittenen Sterbeprozess sein, sind jedoch nicht im Sinne von irreversiblen Veränderungen für die Feststellung des Todes verlässlich, da sie auch bei lebenden Menschen beobachtet werden können.

Einige dieser irreversiblen Veränderungen sind nur mit Apparaten messbar (Null-Linie im EEG als Zeichen eines Ausfalls der Gehirnaktivität), andere treten nach wenigen Stunden auch nach außen hin sichtbar auf. Zu letzteren zählen die Totenflecken und die Leichenstarre. 26 z 3 Kapitel 3 · Wenn nichts mehr zu machen ist – Der Beginn der Therapie ist der Anfang von Palliative Care Totenflecken (livores) Etwa 30 min nach Kreislaufstillstand entwickeln sich durch Blutansammlungen in den der Schwerkraft folgenden untersten Stellen des Körpers rotviolette Flecken, die sich durch Positionswechsel des Körpers zunächst noch bis zu 12 h lang verlagern lassen.

Durch Eindickung der geronnenen Blutzellen (Austritt der Blutflüssigkeit in das umliegende Gewebe) fixieren sich die Flecken, sodass sie sich dann nicht mehr wegdrücken lassen. z Totenstarre (rigor mortis) Die Totenstarre beginnt bei Zimmertemperatur nach etwa 2 h, oftmals am Kopf beginnend und zu den Extremitäten fortschreitend. Die einzelnen Fasern eines Muskels erstarren zeitlich versetzt, sodass durch das Lösen der Starre zu einem frühen Zeitpunkt eine erneute Starre durch die bisher noch nicht beteiligten Muskelfasern einsetzen kann.

Download PDF sample

Rated 4.69 of 5 – based on 9 votes